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Schwarz-Erle (Alnus
glutinosa)
Die Schwarz-Erle wächst an Gräben, Bächen und anderen feuchten Standorten. Mit ihren verzweigten Wurzeln befestigt sie die Ufer. An den Wurzeln der Erlen leben Bakterien und bilden dort Knöllchen. Sie versorgen die Erlen mit Stickstoff. Wenn man eine Schwarz-Erle absägt, können aus dem Baumstumpf gleich mehrere neue Triebe herauswachsen. Diese neuen Triebe nennt man Stockausschlag. Schon im Februar, lange bevor sie ihre Blätter bekommt, blüht die Schwarz-Erle, damit der Wind den Blütenstaub ungehindert forttragen kann. Die weiblichen Fruchtstände sehen wie schwarze Zäpfchen aus. Sie hängen oft auch dann noch an den Zweigen, wenn die Samen bereits heraus gefallen sind.
Foto: Karl-Heinz Dichtl |